Verein mit Tradition

Auf dem Weg ins Heute

DSB-LogoÜberall auf der Welt geben Menschen schöne Dinge und Rituale an die nächste Generation weiter und langsam bilden sich Traditionen, die in ihrer Gesamtheit zu Kulturen werden. Nicht nur bei den Schützen im Oldenburger Land. Siehe auch www.dsb.de.

Seit einigen Jahren ist dieser besondere Wert auch als  immaterielles Kulturerbe anerkannt. Neben diesen allgemeinen Traditionen im Oldenburger Land wie Kohlfahrten, Maifeiern und ähnlichem ist auch das Schützenfest zu nennen. Mal als einzelner Verein, aber auch im Verbund mit den anderen Vereinen als Gemeindeschützenfest.

Auch wenn unser Verein „erst“ 1897 gegründet wurde, so haben doch das Schießen und der Schießsport eine uralte Tradition (siehe auch www.dsb.de).

In Würdigung dieser Tradition wurden das Deutsche Schützenwesen durch die Deutsche UNESCO-Kommission und die Kultusministerkonferenz 2016 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Wie es hier in Hude ab 1897 begann und bis heute weiterging, könnt Ihr hier auf der Homepage und in unserer Chronik lesen.

Schützenverein Immaterielles Kulturerbe

Die Uniform

Auch wenn das Schießen heute als Sport betrieben wird, hat es doch seine Quellen im Militärwesen. In Anlehnung an die Ursprünge tragen traditionell orientierte Schützen bei offiziellen Anlässen die Schützenuniform und repräsentieren dort die Kunst der Wehrhaftigkeit.

Das Schützenfest

Da Schützen gesellige Menschen sind und auch gerne feiern, führt dieser Sport und seine Traditionen zum großen Tag des Jahres im Vereinsleben, dem Schützenfest.
Download Festschrift 100-Jahre

Die Fahne

Ein Eingangsbereich des Schützenvereins hängen zwei fein gestickte Fahnen mit dem Wappen des Großherzogtums Oldenburg. Die Originalfahne von 1897 und eine erneuerte Fahne aus dem Jahr 1997. Diese Fahne wird nur zu offiziellen Anlässen herausgeholt und ein benannter Fahnenträger trägt den Stolz des Vereins beim Ausmarsch allen voran.

Auch wenn das dort verwandte Wort „Vaterland“ heute ungebräuchlich ist, sind die Schützen stolz auf diese lange Traditionslinie.

Das Logo

Auf der Rückseite dieser Fahne finden sich das Wappen des Vereins, eine Zielscheibe mit davor gekreuzten Gewehren. Dieses Logo findet sich nahezu unverändert seit 1897 bis heute auf Statuten, Briefen u.ä. wieder, nur unterbrochen durch das Hakenkreuz bis 1945.

Alte-Fahne-1897-1997-Vorderseite

Repräsentanten und Ehrenträger

Wie in jedem Verein gibt es Protokolle, Listen und Geschäftsordnungen. Viele Hände und Köpfe wirken zusammen und sind der Schützenverein. Repräsentiert und geführt wird der Verein vom Vorsitzenden und dank der erhaltenen Buchführung sind die Namen der Vorsitzenden von 1897 bis heute lückenlos bekannt. Ihre Namen stehen auch repräsentativ für die jeweilige Zeit.

Da Schützen auch gerne ihren Fähigkeiten im sportlichen Wettkampf vergleichen und dies gerne in angemessener traditioneller Form machen führt dies im Laufe der Jahre zu der ehrenvollen Reihe der Schützenkönige.

Vorsitzende des Schützenvereins Hude e.V.
von 1897

1897 Johann Grünfeld
10/97 – 1900 Johann Meynen
1900 – 1904 Johann v. Seggern
1904 – 1913 Fr. Bruns
1913 – 1919 Hinrich Rodiek
1919 – 1941 Hermann Suhr
1941 – 1951 Johann Kreye
1951 – 1970 Hermann Würdemann
1970 – 1978 Otto Bock
1978 – 1984 Gerd Sander sen.
1984 – 1992 Bernfried Jüchter
1992 – 2002 Bodo Hering
2002 – 2012 Frank Auffarth
2012 – 2020 Bernfried Jüchter
2020 – heute Dieter Oehlschläger

Schützenverein Hude von 1897

Aufnahme der Schützen
vor der Klosterschänke Hude (ca. 1920)

Oberste Reihe von links:
01 Peter Werner, Friseur
02 Hermann Sander, Schlachtermeister
04 Theodor Bücking
05 Wübbenhorst, Hude
06 Hermann Heinemann, Holzhandel
07 Johann Heinemann, Bruder von 6
08 Erich von Halem, Maler Hude
09 August Engelbart, Sattlermeister
10 Diedr. Heinemann, Kaufmann, Bruder von Nr.6 und 7
11 Johann Köhler, Kimmen Fahnenträger
12 Gerhard Schumacher, Klüterort Hude
13 Hermann Schröder, Sohn vom Bauer Schröder Nordheide, Blumenstraße
14 Wübbenhorst, Bruder von Nr 5

Zwischenreihe vom Fahnenträger nach rechts:
01 Hinrich Wellmann, Bankfachmann, später in Elsfleth
02 August Spanhake, Bäckermeister Hude
03 Schütte, Jägerstraße, später in Nordenholz
04 Johann Havekost, Viehhandel
05 Karl Wachtendorf, Gastwirt, Hohe Straße.
06 Schneidermeister Novik, Hohe Straße, Haus ist abgebrochen

Zweite Reihe 6 stehend von links:
01 Franz Poppe, Falkenburg?
02 Fr. Vosten, Landwirt Hude
03 Th. Lottmann, Fahradgeschäft, jetzt Haus Schote
04 D. Looschen Schuhmachergeschäft. Hude
05 Hans Stöver, Uhrmacher Hude
06 Fastenau, Landwirt Maibusch
07 Hermann Einemann, Majer
08.B. Schütte, Maurermeister Hude
09 D. Bultmeier, Klüterort
10 Schumacher, Klüterort, Gemeindebote
11 Hinrich Maas, Kaufmann, Hude
12 Georg Sanders, Eisenwaren, Hude
14 Karl Tönjes, Sohn von Gastwirt Tönjes, ( Bahnhofshotel)
15 Wilhelm Wefer, Klempnermeister

Unterste Reihe, sitzend:
01 Hinrich Rüdebusch, Holzhandel
02 Bruns Tischlerneister, Hude
03 Wilhelm Backhus, Zimmermeister Hude
04 Diedr. Barkemeier, Huder Zeitung
05 Hermann Suhr, Vorsitzender des Vereins, Hude
06 Heinrich Haverkamp, Hude
07 Bernh. Tönjes ,Tuchhandel (Bruder von Nr 14)
08 Katenkamp, Zeughandel (Haus Ecke Hohestr.- Schützenstraße)
09 Hermann Röben, Kaufmann Hude
10 Köchling, Bäckermstr. Hude
11 Karl Wachtendorf, Kolonialwaren Hude
12 Schütte, Jägerstr. Hude, 6 Bruder von Nr. 3 (Zwischenreihe).